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Die Spaltung überwinden: Ein Unternehmer wird Autor

Ich fühle mich als Unternehmer. Und ich fühle mich als Künstler. Und das meine ich nicht überheblich.

Beides hat für mich mit Leidenschaft zu tun, mit der Liebe zu seinem eigenen Tun. Und damit, hinter die eigene Maske zu schauen, ein Leben zu leben, dass es darauf anlegt, aus der eigenen Komfortzone herauszugehen. Um wirklich herauszufinden, für was ich brenne. Um zu versuchen, ein Leben zu leben, von dem ich sagen kann: That’s it! Was ist das doch für ein toller Ritt!

Beides hat etwas damit zu tun, dass ich die Welt ein klein wenig besser machen möchte. Denn ich bin davon überzeugt: Wenn mehr Menschen das tun, was sie lieben, und lieben, was sie tun, wenn mehr Menschen ihre Masken abnehmen und echt sind, dann wird unsere Welt besser. 

Deswegen versuche ich als Unternehmer an einem Unternehmen zu bauen, in denen die Menschen leidenschaftlich gerne und echt zusammenarbeiten können und wollen. Deswegen habe ich meiner Künstlerseele freien Lauf gelassen, als sie mir sagte: Es ist an der Zeit! Raus aus der Komfortzone! Du hast etwas zu sagen, also sage es. Jetzt.

Zeit für was? – nun das möchte ich euch kurz erzählen …

Coram Publico: Ein Unternehmer geht in die Öffentlichkeit

Vor über zehn Jahren habe ich in meinem Studio ein Album der deutschen Band „Tinnitus“ produziert und auf einigen Stücken auch die Instrumente gespielt. Das Album hieß „Coram Publico“ – und dieser lateinische Ausdruck bedeutet: vor aller Welt, öffentlich. 

Als ich jetzt bei Amazon Music auf dieses Album stieß, habe ich mich gefreut, denn ich dachte: Hier schließt sich der Kreis. 

Ich war bereits mit meinem Blog David’s Diary für mein Gefühl einen großen Schritt in die Öffentlichkeit gegangen. Jetzt aber gehe ich noch einen großen Schritt weiter: Ich habe ein Buch geschrieben. 

Ein Buch, das zum einen meine persönliche Reise der vergangenen gut zehn Jahre erzählt, meine Weg zum Unternehmer meines Lebens – und ich erinnere mich eben auch an meine Zeit als Studiobesitzer und Musikproduzent, als Künstler.

Ein Buch vor allem aber, das ich an dem Punkt, an dem ich nun angekommen war, schreiben musste: Weil ich immer stärker den Eindruck hatte, an eine Zäsur gelangt zu sein. Ein Punkt, an dem Entscheidendes anliegt. Das betrifft mein Leben. Aber das betrifft auch unser aller Zusammenleben.

Bevor uns alles um die Ohren fliegt

Die Erfahrungen mit Corona, mit dem Umgang mit Corona, meine eigenen Erfahrungen mit mir selbst, in der Rolle als Unternehmer, in meiner Leidenschaft, meine eigene Komfortzone zu verlassen – all das verdichtete sich plötzlich zu einem Gefühl der Dringlichkeit und einer Idee.

Die Spaltung in unserer Gesellschaft, zwischen den Menschen, überall auf der Welt, wurde mir plötzlich immer bewusster. Die Spaltung in Wirtschaft und Gesellschaft war erschreckend weit vorangeschritten. Ich konnte nicht mehr daran vorbeisehen – ich wollte noch etwas anderes tun, als ich es täglich als Unternehmer tat. Und da meldete sich der Künstler in mir: ,Sei kreativ, tue etwas, das du noch nie getan hast, geh aus deiner Komfortzone raus und schreibe ein Buch! Versuche mit einem Buch mehr Menschen als zuvor zu erreichen. Schreibe gegen die Spaltung an, bevor uns diese Gesellschaft um die Ohren fliegt. Häng dich da mit deiner ganzen Leidenschaft rein: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür!’

Mein Buch zu schreiben, war ein großes Abenteuer: Weil mich das Anschreiben gegen die Spaltung in Wirtschaft und Gesellschaft auf mich selbst zurückwarf. Ohne hinter meine eigenen Masken zu blicken, ging es nicht. Aber ich bin überzeugt, dass gerade deswegen mein Buch für euch, für meine Leser, die Kraft und die Leidenschaft hat, für ein Umdenken zu sorgen. 

Ich habe alles gegeben, um für mich einen Weg zu finden, um euch einen Ausweg aus dieser Welt der Spaltung zu zeigen.

David

PS: Mein Buch „Überall Idioten! Wie wir die Spaltung der Gesellschaft überwinden“ erhaltet ihr überall im Buchhandel. Bei Amazon findet ihr es hier …

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