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Die MAD-Liste für Unternehmer als Boost für Unternehmenserfolg

Nein, nein, auch wenn der Militärische Abschirmdienst (MAD) bei uns in Köln sein Hauptquartier hat, bin ich als Unternehmer nicht unter die Spione gegangen … Ich meine ein anderes MAD. Das MAD, bei dem Herbert Feuerstein, bevor er mit Harald Schmidt Fernsehgeschichte schrieb, Chefredakteur für die deutsche Ausgabe war. Das MAD des Alfred E. Neumann. Das MAD, das als Satire-Magazin für verrückte Ideen, Comics und Geschichten stand (die Älteren erinnern sich …) – und das jetzt Pate steht für eine Liste, die ich für die persönliche Entwicklung sehr wertvoll finde.

Unternehmer: Raus aus der Komfortzone!

Die Credits für die Idee der MAD-Liste kann ich mir nicht gutschreiben. Aber mir hat die Idee so gefallen, dass ich im Rahmen einer Mastermind gleich begonnen habe, sie umzusetzen.

Die Grundidee der MAD-Liste ist folgende: Ein Jahr lang jeden Monat etwas Verrücktes tun, was ich sonst nie tun würde. Ein verrückter Tritt in den Gewohnheitshintern gewissermaßen. 

„Unternehmer! Jetzt aber raus aus der Komfortzone! Denn so entwickelst du als Unternehmer neue Sichtweisen auf deine Person und damit auf dein Unternehmen, die Person wie Unternehmen weiterbringen!“

Und ich bin davon überzeugt, dass diese Idee, wie auch das Reisen, die Umwege mir für mein eigenes Unternehmertum wichtige Impulse liefert, die sich dann auch wieder im Erfolg meines Unternehmens niederschlagen.

Der Unternehmer im Spukhaus

Im vergangenen März stand auf meiner MAD-Liste: Einfach zuhause geradeaus loswandern und schauen, wie weit ich ohne Hinsetzen komme. Und auf diesen 32 Kilometern (ein Zeh mit Bluterguss inklusive), die ich schaffte, wurde mir klar: Wie schwer es mir fällt, kein Ziel zu haben. Einfach nur wandern – und nicht wandern, um irgendwo hinzukommen. Das war mir nicht so bewusst gewesen, dass mir das so schwerfällt. Und nicht einfach aufs Ziel zu schauen. Nicht in meinem Handy auf Google Maps zu gehen und die Strecke Köln–Aachen eingeben …

Noch auf meiner Liste: Eine Woche barfuß laufen (ich glaube, das mache ich im Sommer …). Einen 4000er in der Schweiz besteigen. Eine Vogelspinne über Hand, meinen Arm, meine Schultern, mein Gesicht laufen lassen. Eine Rückführung machen. Einen Tag verbringen, ohne sehen zu können. Einen Tag und eine Nacht auf der Straße verbringen, wie es Obdachlose täglich tun. Und eine Nacht in einem Spukhaus verbringen. 

Für euch kein Problem? Ihr glaubt nicht an Geister? Ich auch nicht. Also eigentlich nicht. Und dennoch. Der Gedanke, in einem Haus, in dem es spuken soll, die Nacht zu verbringen, die macht mir Angst. Von wegen Poltergeist … Amityville … Als Film ja spannend. Aber life und in Farbe: Da bin ich ein Schisser. Und deswegen rauf auf meine MAD-Liste. Denn das wird mich verändern.

Unternehmer, bleib nicht bei deinen Leisten!

Diese Veränderung sehe ich als Boost für Erfolg. Weil diese neuen Erfahrungen, die zu neuem Denken führen, euch neue Möglichkeiten eröffnen: Chancen zu erkennen. Probleme zu lösen. Zu sehen, was ihr vielleicht jetzt noch nicht seht.

Was steht also auf eurer MAD-Liste, um aus eurer Komfortzone herauszugehen und eurem Leben, eurem Unternehmen, einen Boost zu verpassen?

David

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